Neujahrsempfang

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Willkommenskultur Gebot der Stunde

Neujahrsempfang – TV Fürth erhält Lob von Bürgermeister Volker Oehlenschläger – Halle wird in diesem Jahr erweitert

Der TV Fürth ehrte bei seinem Neujahrsempfang am Sonntag in der TV-Halle unter anderem treue Mitglieder. Jene, die seit 50 Jahren dem Verein angehören, wurden zudem zu Ehrenmitgliedern ernannt. Derzeit zählt der TV Fürth 2500 Mitglieder.  Foto: Manfred Ofer

Mit einer Menge positiver Gedanken geht der TV Fürth ins Jahr 2015. Am Sonntag lud der Verein zum Neujahrsempfang in die TV-Halle. Unter anderem ehrte Bürgermeister Volker Oehlenschläger erfolgreiche Sportler. Der Verein würdigte zugleich viele Mitglieder für ihre Treue.

Zum Auftakt hatte der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Fürth die Gäste mit einem ersten Musikstück begrüßt. TV-Vorsitzender Fritz Eisenhauer fasste danach das vergangene Jubiläumsjahr noch einmal zusammen und gab einen Ausblick auf 2015. Über 2500 Erwachsene und Kinder nutzen derzeit das vielfältige Sportangebot des Vereins, der mit seiner Halle über gute Voraussetzungen verfügt.

Auch die Mitgliederzahlen wachsen beim TV Fürth beständig. Im Augenblick sind es rund 2800 Personen. Neue Kurse und sonstige Angebote werden gut angenommen. Ein qualifizierter Trainerstab ist neben den Standortvorteilen ein Garant für die anhaltenden sportlichen Erfolge, die, wie Eisenhauer sagte, „deshalb nicht ausbleiben“.

Um die erfolgreiche Arbeit auch in Zukunft leisten zu können, ist für 2015 unter anderem die Erweiterung der TV-Halle geplant. „Um das Angebot wie bisher aufrecht erhalten zu können, benötigen wir neue Übungsräume“, machte Eisenhauer deutlich. „Aufgrund des Alters der Halle besteht Handlungsbedarf“. Einen Anfang hat der Verein 2014 mit der Renovierung der Räume im Fitnesscenter „Escape“ in der TV-Halle bereits gemacht.

Multikulturelles Familienfest im April

Neben sportlichen Herausforderungen stehen auch wieder verschiedene kulturelle Veranstaltungen auf dem Plan. So gehört der Südtiroler Abenteurer Hans Kammerlander zu den Referenten, die bei den beliebten Multivisionsshows des TV Fürth einen Vortrag halten (21. März). Mit dem islamischen Kulturverein und der Kolpingfamilie richtet der TV am 25. April ein multikulturelles Familienfest unter dem Motto „Hand in Hand“ aus.

Bürgermeister Volker Oehlenschläger stellte solche Bemühungen bei seiner Rede lobend in den Mittelpunkt. Gerade mit Blick auf die demografische Entwicklung, den Alterungsprozess in der Gesellschaft und die damit einhergehenden Herausforderungen in der Arbeitswelt leisteten Vereine wie der TV Fürth einen wichtigen Beitrag zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund. Die sei dringend notwendig, betonte Oehlenschläger.

Das Beispiel der Heimatvertriebenen

Dazu führte er ein historisches Beispiel an: „Ein Wirtschaftswunder ohne die Leistungen der damaligen Heimatvertriebenen hätte es nicht gegeben, und heute haben wir eine ganz ähnliche Situation, nur dass die Menschen eben zunehmend auch aus anderen Kulturkreisen zu uns kommen.“ Eine Willkommenskultur sei darum das Gebot der Stunde, zu der die Vereine mit ihren Angeboten in Sport und Freizeit einen großen Beitrag leisten könnten. Oehlenschläger lobte auch die Programme zur Gesundheitsvorsorge und Rehabilitation, ehe er im Namen der Gemeinde die erfolgreichsten Leichtathleten, Turner und Seilspringer („Rope Skipper“) des TV Fürth auszeichnete. Mit Wolfgang Pieper, dem Vorsitzenden des Sport- und Kulturausschusses, vergab er die Urkunden. Für die Trainer gab es Ehrennadeln. Ludwig Knapp, Abteilungsleiter für die Vergabe des Sportabzeichens, zeichnete viele weitere junge und ältere
Aktive aus. Nach der Ehrung von treuen Vereinsmitgliedern durch Fritz Eisenhauer beendete der Spielmannszug musikalisch das offizielle Programm. Die Gäste ließen den Empfang in der TV-Halle gemütlich ausklingen. Nach Hause gingen sie mit dem Gefühl, dass der TV Fürth auch für 2015 gut aufgestellt ist.

                                                                                                                                                                              Quelle: Echo