TV Halle wird zum Indoor-Spileplatz
Bewegung integrativ und kunterbunt
Unter diesem Motto fand am letzten Januarwochenende ein Familienevent der besonderen Art statt. Die TV Halle verwandelte sich 2 Tage lang in einen Indoor Spielplatz für Kinder von 1-12 Jahren. Zusammen mit ihren Eltern hatten die Kids die Möglichkeit sich wetterunabhängig auszutoben und Neues auszuprobieren.
Dazu wurde von den Übungsleitern der Turnabteilung im Vorfeld allerhand organisiert und aufgebaut. So gab es eine aufblasbare Kletterwand, die von manchen Kleinen aber gern als Hüpfburg genutzt wurde, eine 6 Meter lange Slackline, an dessen Stahlseil sich nicht nur Kinder versuchten und einen Parcours mit Steppbrettern, Pylonen, Hula-Hoop-Reifen und noch viel mehr Hindernissen, der vorwärts, rückwärts oder mit einem Ball überwunden werden konnte. Daneben wurde mit viel Eifer ein Ball in den Basketballkorb geworfen, wobei man mit Hilfe eines Trampolins hoch wie die Profis springen konnte. Auch hier wollte der ein oder andere Papa nicht klein beigeben und den Ball unbedingt „versenken“. Zum Vergnügen der Kinder gelang ihnen das aber auch nicht immer. Auch beim Jonglieren von Tennisbällen mit Hilfe eines gebogenen Flexi-Rohrs taten sich manche Eltern schwer, versuchten es aber immer wieder. Der Suchtfaktor war dabei extrem hoch. Da bauten die Kleinen doch lieber meterhohe Türme aus über 100 bunten Bechern und ließen sie mit lautem Gejohle wieder einstürzen. Auch am Tischkicker wurden einige harte Wettkämpfe zwischen Eltern und Kindern ausgetragen, aber da der Spaß und die gemeinsame Unternehmung im Vordergrund stand, konnten beide Seiten mit eventuellen Niederlagen leben.
Bei Pommes, Wurst und Brötchen war dann wieder alles vergessen und gestärkt ging es weiter in die 2. Halle. Dort war ein großer Geräteparcours mit Bänken, Kästen und Wackelmatte aufgebaut. Auch die Sprossenwand und das Reck waren in diese Hindernisbahn mit eingebunden und luden zum Klettern und Balancieren ein. Wem das zu einfach schien konnte sich an dem langen Kletterbalken versuchen, der bis hoch an die Hallendecke reichte. Dieser wurde von Frank Jakob und seinem Team aufgebaut und betreut. Das Klettern wurde von ihnen fachmännisch gesichert, so dass jeder, der es sich zutraute bis zum Glöckchen, oder auch nur bis zur Hälfte zu kraxeln, in guten Händen war, und heil wieder auf dem Boden landete.
Nach dieser Mutprobe konnten sich die Kids nochmal an Fanta und Kuchen laben, um dann die richtige Hüpfburg zu entern. Diese war mit einer Rutsche ausgestattet und vor allem bei den ganz Kleinen der absolute Renner. Ein Clown sorgte für zusätzliche Unterhaltung und formte immer wieder neue Tiere und Figuren aus Luftballons. Doch auch die älteren Kinder und die Erwachsenen konnten sich auf einem Einrad, dem Miniaturfahrrad oder einem Wave-Board versuchen. Während sich ein Vater immer wieder aufs Neue mit dem Wave-Board abzustoßen versuchte, nahm sich die Mutter die Pedalos vor und übte so, neben ihrer Tochter, die Balance zu halten.
Doch immer wieder rannten die Kinder von einer Halle in die andere,- ihre Eltern im Schlepptau, wenn die sich nicht gerade bei Kaffee und Kuchen eine Pause gönnten. So waren am Ende alle total erschöpft und ausgepowert. Doch die leuchtenden Kinderaugen und die zufriedenen Gesichter der Eltern bestätigen den Verantwortlichen Beate Dreier und Fritz Eisenhauer, dass ihr Konzept aufgegangen ist. Mit Hilfe der Sparkassenstiftung wurde ein Familienwochenende geschaffen, das die Fürther, und nicht nur die, nicht so schnell vergessen werden.
